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Thema: Soca Hochwasser am letzten Samstag - 30.08.2010 17:29
fichtenelch
soulUser

Ort: München & Oberfranken
Boote: Prijon Machine, Eskimo Zwo etc., wenns hart kommt den Kendo

Servus, war letzte Woche mal wieder an der Soca und wollte am Samstag auch noch mal Kajakfahren. Mein Kumpel und ich sind dann aber nach dem Dauerregen in der Nacht und dem Anblick des Hochwassers an der Koritnicamündung trotzdem am Samstag nicht gefahren, weil es uns einfach zu derb gewesen wäre. Pegel Brücke Zaga lag bei 266 cm. War jemand von euch auch dort und ist die Friedhofstrecke bzw die Abseilstrecke gefahren? Ist das möglich oder doch viel zu gefährlich? War bei einem solchen Wasserstand noch nie dort und da mein Kumpel nicht unbedingt der sicherste Fahrer ist haben wir es dann doch gelassen und sind abgereist.


Das Bild unten zeigt die Koritnicamündung beim Kamp Toni am Samstag um ca. 11.00 Uhr. Die obere Soca sind einige Rafts runtergekommen, teils auch ohne Besatzung.


Gruß Fichtenelch


fichtenelch
soulUser

Ort: München & Oberfranken
Boote: Prijon Machine, Eskimo Zwo etc., wenns hart kommt den Kendo

Und hier noch ein Bild von der Stelle. Am Tag vorher war hier noch eine schöne Kiesbank. Ist die Friedhofstrecke und die Abseilstrecke bei dem Wasserstand machbar? Bin die beiden Strecken schon x-mal gefahren, aber eben noch nie bei Hochwasser. Ich bin ein sicherer Fahrer und weiß nicht mehr, wann ich das letzte mal auf WW 4 gekentert bin, aber auch keiner der sich die Wellerbrücke so zum Spaß runterhaut. Kann ich es beim nächsten mal wagen?


Gruß Fichtenelch


Toni
soulUser

Ort: Elsbethen bei Salzburg
Boote: Pyranha Ammo M, Prijon Fever, Dagger G-ride, Eskimo Topo, Grabner Adventure & Outside


Servus;


Also dann - JA ............


Sind die Soca auch bei solchen Pegeln schon gefahren, die Charakteristik ändert sich halt total. Die meisten "Slalomstellen" sind abgesoffen, du hast es dann mit stark ziehendem und sehr schnell fließendem wuchtigen Wasser zu tun.


Wenn du dich den wenigen noch aus dem Wasser ragenden Felsen fern hältst, und auf die deutlich stärkeren Scherwässer in den Verschneidungen acht gibst, dann ist zumindest die Friedhofstrecke kein Thema. Das Wasser steht halt dann am Ufer bis in die Bäume, sprich, du musst dann vorausschauender fahren........


An der Abseilstrecke bietet sich das selbe Bild, der Katarakt ist komplett weg, allerdings ist das Wasser durch das grössere Gefälle noch schneller und schert immer Richtung Flußmitte. Wir sind dann zwei Mal vor der Ausgangsschlucht oberhalb des Campingplatzes ausgestiegen, da uns die Preßwässer zu heavy erschienen, hat sich aber dann auch als Irrtum heraus gestellt.


Also wenn du sicher im Boot sitzt - und das tust du ja - dann schau, dass du unten wen findest, um nicht allein unterwegs zu sein, und dann genieß die "andere" Soca.....


liebe Grüsse,


Toni


PS: Zum Ausprobieren kannst du ja auch mit der Hausfrauenstrecke beginnen, um die Charakteristik kennenzulernen. Sollt dir das Wasser nicht behagen - beim großen Gumpen am Beginn der Chemiewerkstrecke ist es immer möglich aufzuhören.


 
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