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Party Trick
geschrieben von Sven Perschmann, erstellt am 21.02.2003

Partytrick
Der Partytrick wurde das erste Mal während der WM 2001 in Sort (Spanien) der Öffentlichkeit gezeigt, wo Eric Jackson ihn im Kehrwasser neben der Walze in seinem EZ vorführte.
Für diesen Move wirst du vorerst ein Boot haben wollen, dessen Bug du spielend leicht runterkriegst. Delirious oder Dominatrix sind gut, aber die Stummelboote gehen auch ganz vernünftig.
Voraussetzungen sind eine gute Rückwärtsrolle und der Doublepump, da der Trick letztenendes eine Kombination von beidem darstellt.
Im folgenden erkläre ich den Partytrick aus der Rückwärtsrolle nach links.

Bild 1: Setze an zur Rückwärtsrolle. Dazu bringst du das rechte Paddelblatt nach links hinten, Blattrücken nach unten, während das linke Blatt vor dir im Wasser ruht. Lehne dich auf dein Heck. Achte dabei darauf, dass du den rechten Arm vor dem Kopf behältst und nicht dahinter oder höher bringst, sonst droht eine Schulterluxation.

Bild 2 u. 3: Lass dich in dieser Position fallen. Es ändert sich vorerst nichts an deiner Haltung, vrsuch nur, das Paddel möglichst nahe an die Wasseroberfläche zu bringen. Warte bis du ruhst und orientiere dich evtl. noch einmal unter Wasser, bevor es weiter geht.

Bild 4 u. 5: Rückwärtsrolle. Bring den Oberkörper mit dem aktiven (rechten) Paddelblatt nach vorne (Bogenschlag rückwärts) und kipp dein Boot mit der Hüfte auf ca. 90°. Wichtig ist, dass du sehr viel aus der Hüfte drehst, da du den Druck des Paddels auch noch für den nächsten Schritt brauchst (nicht ganz nach vorne durchziehen). Solange du den Oberkörper noch nicht ganz vorne hast, hast du immer noch eine Art Vorrotation deinem Boot gegenüber.

Bild 6: Löse jetzt explosiv die Vorrotation und belaste dabei das aktive Blatt. Damit drückst du den Bug unter Wasser. Im Gegensatz zum Doublepump hat dein Boot keinen Schwung aus dem Aufwippen, deswegen muss eine kräftige Bewegung reichen, um das Boot auf den Bug zu stellen.

Bild 7: Wenn alles geklappt hat, ist der Trick vollendet. In dieser Position ist es meist sinnvoll, sich erst einmal kurz im Bowstall zu etablieren, da das Paddel meist noch tief im Wasser hängt und damit weitere Moves bremst.

Bild 8: Überleg dir, was du weiter machen willst oder komm wieder runter und genieße den Erfolg. *gg*

Video vom Move:


Text: Sven Perschmann WWCO!
Rider: dito
Bilder: Inta Rösingh

 

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