| 
AKC – Rissbachfliegen am 19.9.2009
- Herrlicher Sonnenschein und gut gefüllter Bach, so haben es die AKC - Piloten am liebsten.

Am 19. September versammelten sie sich zum traditionellen Rissbachfliegen an der Rissbachklamm im Karwendelgebirge nahe Bad Tölz.
Der gute Wasserstand im Rissbach erforderte einiges an Vorbereitung.
So verbauten die Sicherheitsbeauftragten um Clubpräsident Jürgen Nickles einige Meter Seil in der Klamm.

Außerdem wurden an jeder der schwierigen Stufen in der Klamm zwei Paddler als Rettungspersonal postiert.

Nach einer kleinen Ansprache durch den Präsidenten, der noch einmal zur Sicherheit auf dem Wasser aufrief, stieg er selber ins Kajak und eröffnete das Rissbachfliegen.

Los ging es mit der Einfahrt in die Klamm. Als erstes eine sechs Meter hohe Stufe, die für diese Paddler nicht das Problem darstellt.

Aber die zweite Stufe hat es bekannterweise in sich.
Wenn man diese nicht auf der Ideallinie befährt oder gar hier schon rollen muss, verpatzt man die Anfahrt auf die dritte Stufe und dann geht es richtig rund.

Hier zieht die gesamte Strömung unter eine ausgespülte Felswand, was so manch einer an diesem Tag noch zu spüren bekam.

Da der Rissbach einen guten Pegel von 105 cm hatte, waren alle erst ein wenig zögerlich.

„Erst einmal genau anschauen“, hieß es.
Auch ich, der am Anfang zum Sichern eingeteilt war, wollte mir die Sache erst einmal genau anschauen.

Im Nachhinein muss ich sagen, es war leichter als es ausgeschaut hat. Dennoch ist die Rissbachklamm keine leichte Wildwasserstrecke und wer hier hinein paddelt sollte, genau wissen was er da tut, damit er unten auch wieder kontrolliert heraus paddelt.
Nach einem herrlichen Paddeltag trafen sich alle am Abend im Kaiserhaus, einer kleinen Gaststube im Tal, wo bei einigen Bierchen die nächsten Paddeltouren für 2009/2010 besprochen wurden.
Am späteren Abend wurden noch einige Wahlspots für die 2010 anstehende Präsidentenwahl gedreht. Diese und viele weitere Filme werden am 7. November bei der AKC - Filmnacht in Augsburg zu sehen sein.

Ronald Krummrich |