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Extreme Kayak Downhill in Sand in Taufers/Südtirol
geschrieben von Jan-Peter, erstellt am 01.08.2010

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Castle Rapid Race 2010 -  Extreme Kayak Downhill in Sand in Taufers/Südtirol

 - Bei leicht regnerischem Wetter aber dadurch sehr gutem Wasserstand trafen sich am 24. Juli 2010 die Boatercrosser, um auf der Ahr im Südtiroler Sand in Taufers den Champion des Castle Rapid Race zu ermitteln.

Aufgrund der starken Regenfälle in der Nacht hatten die Veranstalter um Roland Oberleiter vom Kanu Club Pustertal schon die Befürchtung, das Rennen komplett absagen zu müssen, da sich wahre Wassermassen durch die Wettkampfstrecke wälzten.

Am Morgen schwächte sich der Regen zum Glück wieder ab und der Pegel begann langsam auf ein für den Wettkampf mögliches Maß zu fallen.
Nach der Verlegung des offiziellen Starts um zwei Stunden nach hinten  war es dann soweit:

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26 Athleten aus Italien, Deutschland, Spanien und Argentinien machten sich nach ihrer Einschreibung bereit für die Qualifikation, eine Einzelbefahrung des Castle Rapids auf Zeit.

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Vorher bekamen sie zur Stärkung aber noch eine Wustsemmel und ein Kaltgetränk überreicht.

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Danach wurden die Wettkämpfer nach ihrer zeitlichen Rangfolge im Qualifikationslauf in Vierer-Heats eingeteilt und der Boatercross begann.

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Schnell zeigte sich, dass die schnellste Linie durch den aufgrund seiner Verblockung schwierigsten Teil des Kernkatarakts rechts führte, was zu für die Zuschauer spektakulären Aktionen und auch einigen Schwimmern führte.

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Aber für das ausgesetzte Preisgeld von insgesamt 1000 Euro waren die Akteure gern bereit, einiges zu riskieren, damit einige von ihnen reicher wieder nach Hause fahren konnten.

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Nebenbei gab es noch eine Tombola nicht nur für die Akteure sondern auch alle Zuschauer, bei der es gegen einen geringen Obolus wertvolle Sachpreise zu gewinnen gab.


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Letztendlich siegten im Finale die italienischen Locals Filippo Brunetti vor Enrico Lazzarotto und Daniele Buzzi.

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Die deutschen Teilnehmer sahen anfangs recht gut aus, nur einer schaffte es aber bis in den Finalrun.

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Die Organisation durch Roland Oberleiter und Freunde vom lokalen Kajak Club Pustertal war vorbildlich für ein Event dieser Grösse, einzig das Wetter hätte noch etwas besser sein können, schien doch an den Tagen vorher und auch danach wieder die Sonne vom Himmel, nur während des Rennens regnete es.

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Vielleicht weinte der Himmel aber auch voller Sorge um den Fluss Ahr, auf dem der Boatercross ausgetragen wurde.

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Es steht zu befürchten, dass dieser Bach wie schon viele andere in Südtirol zur Energiegewinnung verbaut wird.

Mehr zu diesem Thema und auch die Möglichkeiten, sich für den Erhalt der Ahr als Wildwasserfluss zu engagieren, findet sich hier und auf www.sos-ahr.org

Text und Fotos: Jan-Peter

 

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